Migrationsunterstützung einer Team Developer 4.2 Win32-Anwendung nach Team Developer 6.0 .Net bei einem Softwarehaus in Rheinland-Pfalz

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Unser Kunde entwickelt Bibliothekssoftware, welche aus verschiedenen Programmen und Schnittstellen besteht. Darunter befinden sich einige Anwendungen, erstellt Mitte der 90er Jahre, die bis heute ihre Daseinsberechtigung hielten und mittlerweile mit dem Team Developer 4.2 weiter entwickelt – durch häufigen Wechsel der Programmierer eher angestückelt als gepflegt – werden.

Der Source und die Anwendung sollen weiterhin auf der Win32-Basis belassen werden, da der Einsatz von ActiveX und einigen externen Schnittstellen via DLL-Einbindung zu viel Aufwand bei der Umstellung nach .NET bedeuten würde. Da es neben der Team Developer-Abteilung auch eine .NET-Abteilung gibt, wollte man durch den Einsatz des Team Developer 6.x erreichen, Schnittstellen und eine entsprechende Codebasis gemeinsam nutzen zu können. Daher das Vorhaben, die bestehenden Team Developer-Anwendungen auf die Team Developer Version 6.x zu migrieren, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.
Migrationsverlauf:

  • Erläuterung und Abstimmung der Migrationsschritte.
  • Migration der Hauptanwendung von der Team Developer Version 4.2 nach Team Developer 6.0 Service Pack 5.

Die relativ rasche Umstellung der ActiveX-Komponenten und der Unicode-Anpassungen brachte einen schnellen Erfolg der Migration. Die teilweise durchgeführten Tests zeigten keine schwerwiegenden Probleme auf. Ein ausführlicher Test ist allerdings notwendig und geplant, da auch einige Schnittstellen zu externen Systemen geändert wurden.

Nun erfolgte die Vorstellung der neuen Features des Team Developer 6.x., sowie die Einweisung der Kundenmitarbeiter in die Konsumierung von .NET-Funktionalität.
Bei der Demonstration war ein sehr positives Feedback zu erkennen, da dies doch recht einfach zu handhaben ist. Zusammen mit der .NET-Abteilung wurden diverse Tests erstellt, um aufzuzeigen wie die Funktionalitäten eines intern erstellten Assemblys mit dem Team Developer verwendet werden könnte.

Als weitere gemeinsam verwendbare Schnittstelle wurde die Bereitstellung von Webservices erläutert. Demonstriert wurde dies anhand eines klassischen Webservices (ASMX – Webservice)  und der Konsumierung mit dem Team Developer 6.0 und dem Team Developer 6.1.

Da die intern erstellten Webdienste allerdings mittels WCF (Windows Communication Foundation) und dem Framework 4.0 erstellt wurden und werden, bestand die Anforderung, ebenfalls diese konsumieren zu können. Da hier Restriktionen Seitens des Team Developer bestehen und beachtet werden wollen, konnten wir durch unsere Erfahrungen dem Kunden viel Forschungsarbeit ersparen.

Fazit:

  • Umstellung der Anwendung vom Team Developer 4.2 auf den Team Developer 6.0 verlief schnell und problemlos
  • Anforderung der Konsumierung von .NET-Funktionalität mit dem Team Developer unter Beachtung vorhandener Einschränkungen umsetzbar
  • Einsatz von klassischen Webservices möglich
  • Erste Schritte der Konsumierung von WCF-Webdiensten sind gemacht, weitere Details sind zu untersuchen

Client-/Server-Projekt

Consulting
2 Manntage

Softwareentwicklung

Technologie:
GUPTA Team Developer .NET
WCF
Framework 4.0

18. Januar 2017